Radio Zukunft

Kommt alle in Massen:

Radio Zukunft – My Vision of Radio: Tage der Audiokunst

Ein Festival der Akademie der Künste und der Kulturstiftung des Bundes

07. – 10. März 2013

100 Jahre nach den ersten Feldfunk-Versuchen und 90 Jahre nach dem ersten Hörspiel im Äther beschäftigt sich das Festival „Radio Zukunft“ im Zeitalter der flächendeckenden Breitband-Verkabelung mit der Zukunft des akustischen Erzählens.

Vier Tage „Radio Zukunft“ sind eine Demonstration zeitgenössischer Produktionen und neuer Formate im Zeitalter der digitalen Wende. Sie sind wissenschaftliches Symposium und Künstlerwerkstatt. Das Festival versteht sich als eine Bestandsaufnahme des Umbruchs, in dem sich die audiovisuellen Erzählformen befinden. Eingeladen sind Künstler, Theoretiker, Techniker, Autoren, Komponisten, Produzenten, Kulturwissenschaftler, Verlagslektoren und Philosophen. Sie formulieren ihr Bild vom Radio der Zukunft: „My Vision of Radio.“

Den Auftakt bildet ein Kulturpolitisches Forum zur Situation der auditiven Kunstformen Hörspiel, Feature und ars acustica. Wie kann die Kunst des Radios als eine ursprünglich nicht-kommerzielle Kunst heute angesichts der neuen Verwertungsformate der Medienindustrie überleben? Wie sieht ein Kulturradio der Zukunft aus und wie steht es um das kulturelle Erbe von acht Jahrzehnten Rundfunkgeschichte? Experten der nationalen und internationalen Medienlandschaft werden den politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Kontext definieren, in dem sich die Audiokunst aktuell bewegt und die Konfliktlinien des digitalen Wandels herausarbeiten.

Die folgenden Tage widmen sich den Umbauprozessen, denen die Produzenten und Rezipienten unterliegen. Wie reagieren Künstler, Regisseure, Autoren und Komponisten auf die neuesten Techniken und Erzählformate: von der Smartphone-App über SoundCloud, die trimediale Stoffentwicklung bis hin zur Mehrkanaltechnik und Wellenfeldsynthese. Welche neuen akustischen Erzählweisen entstehen? Das Hören ereignet sich in völlig neuen Zusammenhängen. Welche Auswirkungen hat die globale Medientransformation auf die menschliche Wahrnehmung?

Im Abendprogramm stellen die Reihen Nostalghia und Sound Stage herausragende Produktionen der Vergangenheit und Gegenwart vor und bieten dem Publikum ausreichend Gelegenheit zum reinen Hören. Konzerte, Live-Acts und Performances geben Künstlern der akustischen Kunst eine Bühne.

Künstlerische Leitung: Oliver Sturm

Quelle: Kulturstiftung des Bundes


 

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