Hörspiel des Monats Februar 2017

Coldhaven

Schottisches Küstendorf. Bild: SWR.von John Burnside
Aus dem Englischen von Klaus Buhlert und Bernhard Robben
Komposition und Regie: Klaus Buhlert
Produktion: Südwestrundfunk 2017
Dramaturgie: Manfred Hess
Ursendung: 16.2.2017, SWR2, 22.03 Uhr
Länge: 61:53

Die Begründung der Jury

John Burnside hat für sein Originalhörspiel das Dorf Coldhaven erfunden, in dem zwei Jugendliche sterben. Die schottische Märchen- und Sagenwelt ist in diesem Ort so lebendig, dass die Erklärung dieser Todesfälle nur über die Aussagen einiger Bewohner zu ermitteln ist, die Hexen, Zaubersprüche, Feen, Engel und die Seelen der Toten ins Spiel bringen, aber auch soziale Vorurteile. Die nicht-chronologische Rekonstruktion des Geschehens, über die ein dichtes und beziehungsreiches Geflecht aus Naturbeschreibung, knapper psychologischer Zeichnung der Charaktere und mythologischen Motiven gelegt ist, wird mit repetitiv eingesetzten Samples und einer poetischen, berührenden Sprache zusammengehalten und auf konzise Weise, also überzeugend realisiert.

Ds Hörspiel wird am 6. Mai im Deutschlandfunk (DLF) wiederholt.

Die Nominierungen

BR, Jörg Albrecht: Beyond the Rainbow
D-Kultur, María Inés Krimer: Sangre Kosher
HR,Werner Fritsch: Nofretete
MDR, keine Nominierung
NDR, Frank Schulz: Die Hexenbraut
RB, keine Nominierung
RBB, Ilma Rakusa und Grace Yoon: Love after Love
SR, keine Nominerung
SWR, John Burnside: Coldhaven
WDR, Andreas Liebemann: Mein prähistorisches Hirn

 

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