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7 Responses

  1. Holger
    Holger at | | Reply

    Ein eher bemüh­tes als komi­sches Stück. Es nervt den Hörer mit der Selbst­ver­liebt­heit und Stumpf­sin­nig­keit, die es zu kri­ti­sie­ren vor­gibt. Als Pam­phlet durch­aus über­zeu­gend, aber als nöli­ges Able­sen eines – in der Sache abso­lut rich­ti­gen und nöti­gen – The­sen­pa­piers etwas dünn. Kei­ne Idee. Kei­ne Insze­nie­rung. Kein Biss. Harm­los und viel zu lang. Nach 20 Minu­ten ging mein Fin­ger bereits zum AUS-Knopf. Ich hielt ihn zurück – doch was folg­te, war genau­so vor­her­seh­bar, wie von der ers­ten Minu­te an. Zur Musik: Mise­ra­ble Metho­de, die Lang­wei­le zu kri­ti­sie­ren, indem man Lan­ge­wei­le prä­sen­tiert. Aber da Hör­spie­le ja nach Län­ge bezahlt wer­den, hat der Autor ohne Auf­wand wert­vol­le Zeit ver­plem­pert und ein paar Pen­nies mehr ver­dient. Genau wie es das Radio so ger­ne tut…

  2. Christopher Sahnwaldt
    Christopher Sahnwaldt at | | Reply

    Ich schal­te abends zwan­zig nach acht ziel­los den Deutsch­land­funk ein, höre sanf­te, lang­sa­me Musik, die mich mit jedem Takt ein wenig düm­mer macht, und fan­ge an, dar­über nach­zu­den­ken, wie sel­ten auch im DLF doch Tex­te und Töne kom­men, die mich intel­li­gen­ter machen, indem sie mich zum Nach­den­ken und Mit­den­ken zwin­gen, die mich pro­vo­zie­ren, die mei­ne Mei­nun­gen und Gewohn­hei­ten kri­ti­sie­ren statt sie zu füt­tern, und dann ist das Stück vor­bei und genau die­se Gedan­ken über das Radio­pro­gramm wer­den sub­til zum The­ma gemacht. Gefällt mir.

    Das täg­li­che Pro­gramm, selbst im Dra­dio, bleibt aber so wenig her­aus­for­dernd wie immer. So etwas wie das Ber­li­ner Herbs­t­ra­dio gibt es viel zu sel­ten. Aber gut, inzwi­schen gibt es genug Pod­casts und ande­re Quel­len, aus denen ich mir mein eige­nes Pro­gramm zusam­men­stel­len kann. Ich muss es nur tun.

  3. Christopher Sahnwaldt
    Christopher Sahnwaldt at | | Reply

    Plä­ne Töne – ich tip­pe ein e, kein é… WTF…?

    1. admin
      admin at | | Reply

      Ein ganz selt­sa­mes Ver­hal­ten, dass hier Töne zu Töné macht, das Töner­ne aber mit kei­nem Akzent ver­sieht. Ich weiß nicht wor­an es liegt. Geräu­sche, das Mög­li­che, das Übri­ge – alles akzent­frei. Es scheint an der Kom­bi­na­ti­on „Umlaut-n-e-Leer­zei­chen“ zu lie­gen: äne, öne, üne – kein Akzent hier kam von mir. Auch der HTML-Code für e wird im Zusam­men­hang mit Tön zu Töne Wer Rat weiß, bit­te mel­den.

      1. Christopher Sahnwaldt
        Christopher Sahnwaldt at | | Reply

        Dan­ke für die Nach­for­schun­gen! Lus­ti­ger klei­ner Bug. Als Soft­ware­ent­wick­ler muss­te ich mich schon mit vie­len Enco­ding­pro­ble­men her­um­schla­gen, aber so etwas ist mir noch nicht begeg­net. Ich wün­sche viel Spaß und Erfolg bei der Detek­tiv­ar­beit. 🙂

        1. admin
          admin at | | Reply

          Juhu, die Feh­ler­quel­le ist ent­deckt: es war das etwas ver­al­te­te „wp-Typo­gra­phy-Plug­in“ 2.04, was für die fal­sche Umko­die­rung ver­ant­wort­lich war.

  4. Das Radio ist nicht Sibirien
    Das Radio ist nicht Sibirien at |

    […] eure Rund­funk­ge­büh­ren bezahlt, dann hört am Sonn­tag, den 22. Sep­tem­ber um 14.05 Uhr FDR 2 auf HR 2. Denn „Das Radio ist nicht […]

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