Das Radio als Holzmedium

Von Preisen, Mängeln und Gelduntergängen
Ein Nachtrag zum Hörspieljahr 2013

Am 22. Februar wurde im Literaturhaus in Frankfurt am Main von der Deutschen Akademie der Darstellende Künste das „Hörspiel des Jahres“ ausgezeichnet und gefeiert: „Traumrollen“ von Jean-Claude Kuner. Die beiden Protagonisten des von Deutschlandfunk (DLF) und Hessischem Rundfunk (HR) produzierten Stücks werden gesprochen von der 84-jährigen Nadja Tiller und dem 81-jährigen Fritz Lichtenhahn. Locker schlagen die beiden den Bogen zwischen großen Paaren der Weltliteratur von Romeo und Julia, Anatol und seinen diversen Geliebten bis hin zu Karl Valentin und Liesl Karlstadt. „Traumrollen“ ist ein Hörspiel über Schauspieler, die sich selbst spielen, über das Schauspielen und über das Erzählen.

Glaubt man dem Jury-Sprecher Andreas Montag, Schriftsteller und Feuilletonchef der „Mitteldeutschen Zeitung“ in Halle, dann hat sich das Hörspieljahr 2013 gelohnt:

„Die Ausbeute, wenn Sie diesen profanen, sehr an die Denkungsart raffgieriger Finanzkapitalisten erinnernden Ausdruck wohlwollend und ohne Pfiffe passieren lassen wollen, die Ausbeute also hat sich, aller uns weniger gelungen erscheinenden Arbeiten durchaus eingedenk, in der Summe wirklich hören lassen können.“

Ohrensessel BretzFür so schön gedrechselte Satzperioden hat man dereinst den Ohrensessel erfunden, der gleich vis-à-vis der wurzelhölzernen Musiktruhe aufgestellt wurde, von der „Das grüne Auge von Falun“ herüberleuchtete – wie in Stephan Krass’ „Suchlauf auf einer vergangenen Skala“, dem Hörspiel des Monats Februar 2013. Andreas Montag bildete zusammen mit Norbert Wehrstedt („Leipziger Volkszeitung“) und Rolf Floß („Sächsische Zeitung“) die auf Vorschlag des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) von der Akademie der Darstellenden Künste berufene Jury. Für die drei dem Papier und der Schrift verhafteten Abgesandten aus der Gutenberg-Galaxis schien das Radio auch ein „Holzmedium“ zu sein. Montag weiter in seiner Laudatio:

„So berührend, so unvergleichlich schön kann Radio sein, wenn es mehr will und mehr wagt als Hitparaden-Briketts im Kamin der allgemeinen, flüchtigen Lustbarkeit verglimmen zu lassen.“

Feingezeichnete Psychogramme

Armin Chodzinski. Foto: SWR

Armin Chodzinski in Pieta Piëch. Foto: SWR

Das klingt kulturkonservativer, als es vermutlich gemeint ist. Schließlich zeichnete die Jury im Januar das Dokumentarpassionsspiel „Pieta Piëch“ (SWR) von Walter Filz aus, die strukturelle Analyse eines, nein des deutschen Ingenieurs, gespickt mit feinen Analogien zum Oberammergauer Passionsspiel und zur Geschichte der amerikanischen Comic-Ente Daffy Duck. Schon als Live-Aufführung auf den ARD-Hörspieltagen 2012 war das ein Knaller (Bilder hier), und in der neu abgemischten und teilweise nachproduzierten Fassung zeigt das Stück, was das Hörspiel kann. Setzte sich Filz mit einem Charakter auseinander, der extrem bemüht ist, sein Bild in der Öffentlichkeit zu kontrollieren, so arbeiteten einige andere ausgezeichnete Hörspiele mit feingezeichneten Psychogrammen ihrer Figuren, denen ihre Außenwirkung völlig egal ist.

Paul Plamper ist ein Spezialist in dieser Art kalkulierter Selbstentblößung seiner Figuren und es gab 2013 gleich zweimal die Auszeichnung „Hörspiel des Monats“ seine Arbeiten: im Mai für die rückwärts erzählte Gentrifizierungs-Soap „Der Kauf“ und im Dezember für „Stille Nacht (Ruhe 3)“, eine ironische Feier der Wiederkehr des Immergleichen. Und obendrauf gab es für „Der Kauf“ noch den Hörspielpreis der ARD bei den Hörspieltagen 2013 in Karlsruhe und die Auszeichnung als „Hörbuch des Jahres“. Es ist ein Stück, das wie das von Walter Filz auch auf einer Bühne funktionierte, nur dass die Bühne von Plampers Hörspielinstallation in diesem Fall Brachflächen in Köln und Berlin waren.

Eine in München geplante Aufführung musste wegen Hochwasser ausfallen. Aus den Leiden dreier Lehrergenerationen in Inga Helfrichs Stück „Ich Wir Ihr Sie“ – Hörspiel des Monats September – ergab sich ein Psychogramm der Institution Schule. Das im März ausgezeichnete Stück „La vie en vogue“ von Elodie Pascal war eine Zustandsbeschreibung des Model-Business. Holger Böhme erzählte in seinem Dialogstück „Der Kormoran“ – Hörspiel des Monats Juni – einfühlsam von den Problemen eines Vaters mit seinem schwulen Sohn, vermittelt über dessen Freund. Dass der unter chronischer Selbstüberschätzung leidende Kolumnist Matthias Matussek die Homophobie dieser Tage wieder salonfähig machen will, bestätigt im Nachhinein die Notwendigkeit dieses Stücks. Eine lesbische Liebe im 19. Jahrhundert zwischen Adele Schopenhauer und Sybille Mertens Schaaffhausen wurde im Juli ausgezeichnet: Angela Steideles Hörspiel „Geschichte einer Liebe“.

Kriegerischer ging es in den Hörspielen des Monats im Oktober und November zu. „Im Innern des Landes“ von Dirk Brauns thematisierte die Nachwirkungen der menschenverachtenden Drangsalierungen in der Nationalen Volksarmee der DDR und in „Abzählen“, einer Hörspielversion des Romans der georgischen Autorin Tamta Melaschwili, wurde der Krieg ganz gegenwärtig. Zwei kleine Mädchen erzählten von einem Alltag in dem der Schrecken unhinterfragte Normalität ist. Arno Geigers Originalhörspiel „Das Haus meines Vaters hat viele Zimmer“ überzeugte die Jury im August. Ein „unaufgeregtes, nicht humorfreies Stück über die Suche nach dem Glück“, so lobte die Jury das Stück über „das gewöhnliche Scheitern einer bürgerlichen Familie“.

Nichts für den Ohrensessel

„Unaufgeregt“, „zurückhaltend“, „berührend“, „rührend“, „unprätentiös“, „ohne überflüssige Effekte“, „ohne moralisierenden Fingerzeig“, „niemals didaktisch“ und schließlich „bewusst reduziert eingesetzte radiophone Mittel“ – dies sind einige der Vokabeln, mit denen die Jury der Deutschen Akademie der Künste ihre Entscheidungen für die Hörspiele des Monats begründete. Es scheint also ein ziemlich gediegener Jahrgang gewesen zu sein. Da wünscht man sich doch direkt ein paar Exaltationen, die die Radioskala der Musiktruhe sprengen. Und die gab es 2013 natürlich auch. Zum Beispiel Nora Abdel-Maksouds kleines, dreckiges Hörspiel-Roadmovie „Hunting von Trier“. Und den Science-Fiction Thrillern „Daemon“ und „Darknet“ von Daniel Suarez kann man vieles nachsagen, nur nicht den reduzierten Einsatz radiophoner Mittel – im Gegenteil, da gab es in Stereo, binaural oder in 5.1-Surround so richtig was auf die Ohren. Milo Rau bemühte sich im Stück „Hate Radio“, in dem in Form von Reenactment das Programm des ruandischen Völkermord-Radiosenders RTLM nachgestellt wurde, die radiophone Hetze für deutsche Hörer kompatibel zu machen. Und Edgar Lipki bewies in „Feedback Nigger Radio Reservation“, wie man – manche würden sagen: „nicht humorfrei“ – Politik, Theorie und Radio zusammendenkt. Alles Hörspiele, die die Muscheln des Ohrensessels zum Bersten bringen.

In diese Reihe gehört auch Ivana Sajkos Hörspiel „Das sind nicht wir, das ist nur Glas“ (WDR), eine wütende Abrechnung mit der Ökonomisierung aller Lebensbereiche. Die kroatische Autorin analysiert beinhart die Verheerungen, die der „Gelduntergang“ nach der Bankenkrise hinterlassen hat. Selbst das vorgeblich subersive Gangsterpärchen Bonnie & Clyde ist nur ein Spiegelbild der durch und durch korrumpierten Verhältnisse. Inszeniert wurde das Stück vom Schweizer Regisseur Erik Altorfer, den man an dieser Stelle angemessen feiern muss. Der hatte schon Gerhard Meisters Anklageschrift „In meinem Hals steckt eine Weltkugel“ inszeniert, die den Masochismus jedes gutwilligen Protestanten bedient, weil ihm in jeder Minute dieses Hörspiels eingehämmert wird, dass er ganz persönlich Schuld sei an allem Elend auf dieser Welt. Altorfers Komponist Martin Schütz hat dem auf den jungen Wellen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gern wiederholten Stück den Groove verpasst. Schon in den vergangenen Jahren hatte der Schweizer Regisseur mit bemerkenswerten Inszenierungen auf sich aufmerksam gemacht, etwa mit der virtuos chorisch inszenierten Hörspielfassung von Tim Etchells‘ Performance „That night follows day / Dass die Nacht dem Tag folgt“ (Deutschlandradio Kultur). Auch Altorfers jüngste Inszenierung, die des Hörspiels „Eine Schneise“ von dem österreichischen Dramatiker Händl Klaus, strotzt nur so vor sprechtechnischen und musikalischen Ideen.

Von den deutschen Regisseuren kam da nur Walter Adler mit, der 2013 für Gesine Schmidts Autismus-Hörspiel „Oops, wrong Planet!“ (DLF/WDR) mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet wurde (vgl. FK 24/13). Damit hat auch die Dramaturgin Elisabeth Panknin, die 20 Jahre lang die Hörspielabteilung des Deutschlandfunks leitete, kurz vor ihrer Pensionierung doch noch den wichtigsten deutschen Hörspielpreis bekommen. Ein paar Mal stand sie schon kurz davor, beispielsweise mit den Stücken der von ihr geförderten Autorin Dunja Arnaszus. Auch für das Hörspiel des Jahres, „Traumrollen“, war Elisabeth Panknin redaktionell verantwortlich, wenn auch die Dramaturgie ihre Nachfolgerin Sabine Küchler besorgte hatte.

Eine Personalie, die für Aufsehen sorgte

Diese Deutschlandfunk-Personalie sorgte Anfang vorigen Jahres für einige Aufregung in der Hörspielszene, denn zunächst sollte die Stelle von Anette Kührmeyer, der Hörspielchefin des Saarländischen Rundfunks (SR), übernommen werden. Das wäre einer weiteren Auszehrung des Hörspiels im SR gleichgekommen – im Prinzip seiner Abschaffung. Auf öffentlichen Druck hin konnte dieser GAU des Rundfunkföderalismus gerade noch verhindert werden. Schon jetzt herrscht im Saarbrücker Funkhaus Halberg Mangel an allen Ecken und Enden. Studiotechnik wird nicht erneuert, Technikerstellen wurden eingespart und werden bis Weiteres auf nicht neu besetzt und trotzdem ist es Anette Kührmeyer gelungen, mit ihrem Schwerpunkt auf frankophonen Texten ein eigenständiges Hörspielprofil zu entwickeln. Mit dem Liquid Penguin Ensemble hat sie außerdem ein Autorenduo gefunden, das sich bei Kritik und Publikum gleicher Wertschätzung erfreut. Sie hat also nicht nur nach den Maßstäben der Unternehmensberater, die in den Chefetagen der Sender auf offene Ohren treffen, eigentlich alles richtig gemacht und eine Unique Selling Proposition (USP) des SR-Hörspiels formuliert.

Ein Maler ohne Pinsel, dem die Leinwand fehlt

Die als Kompensation vereinbarte engere Kooperation zwischen Saarländischem Rundfunk und Deutschlandradio betrachtet SR-Intendant Thomas Kleist als Win-Win-Situation: „Diese Regelung bedeutet für uns eine Verbesserung der aktuellen Situation, denn wir können beispielsweise kostenintensive Investitionen in die Technik vermeiden.“ Wenn man einem Maler die Pinsel wegnimmt und ihn nur noch von Zeitarbeitskräften unterstützt mit gemietetem Werkzeug auf geliehenen Leinwänden arbeiten lässt, dann mag das zwar billig sein, entzieht dem Maler aber letztendlich die Existenzgrundlage. Auf einer Podiumsdiskussion in Berlin wurde kürzlich unwidersprochen verbreitet, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk 38 Prozent des Rundfunkbeitrags für das Programm ausgebe. Wofür gehen eigentlich die restlichen 62 Prozent drauf, wenn nicht einmal in die basale technische und personelle Infrastruktur investiert wird? Diese Gesellschaft lässt sich ihre öffentlich-rechtlichen Medien einiges kosten. Doch spätestens hier stellt sich die Frage, ob das Preis-/Leistungsverhältnis noch stimmt, wenn man sich so der Voraussetzungen zur Erfüllung seines Auftrags beraubt. Deutschlandradio-Intendant Willi Steul freut die Zusammenarbeit mit dem SR jedenfalls ebenso wie seinen Kollegen in Saarbrücken: „Unser ‚Tafelsilber Hörspiel‘ wird damit qualitativ gestärkt“, ließ er verlauten. Welche Presseabteilungen verbreiten einen sprachlich so verqueren Satz, der zudem die Schwäche des Partners in eigene Stärke umdeutet?

Der MDR, im vorigen Jahr gastgebender Sender für das Hörspiel des Monats, liebt Jubiläen, Geburts-, Todes- oder sonstige Jahrestage, was man seinem Radioprogramm auch anhört. Und 2013 war ein Jahr, in dem Radio mehrere Anlässe hatte zu feiern. Am 22. April wurde der langjährige SR-Hörspielchef Werner Klippert 90 Jahre alt. Sein Buch „Elemente des Hörspiels“ von 1977 ist auch mehr als 30 Jahre nach der Erstveröffentlichung immer noch eine valide Grundlage hörspielästhetischer Überlegungen, denen auch der technische Wandel nichts anhaben konnte. Das Reclam-Bändchen ist als Hardcover-Buch mit einer beigelegten Hörspiel-CD wiederaufgelegt worden – in Zusammenarbeit mit dem Saarländischen Rundfunk übrigens.

Ein halbes Jahr nach Klipperts Geburt hatte am 29. Oktober 1923 der Deutsche Unterhaltungsrundfunk seinen Regelbetrieb aufgenommen. Der Südwestrundfunk (SWR) und das Deutschlandradio feierten 90 Jahre Radio mit ein paar sehr hübschen historischen Audioschnipseln und O-Tönen auf ihren Websites. Fast auf den Tag genau 15 Jahre später, am 30. Oktober 1938, sendete das Radio-Network Columbia Broadcasting System (CBS) das berühmteste Hörspiel der Welt: „The War of the Worlds“ von Orson Welles, dessen reportagehafte Inszenierung die Möglichkeiten des Hörspiels enorm erweiterte – 2013 wurde der 75. Jahrestag der Ausstrahlung dieses Meisterwerks gefeiert. Den Mittelwellen-Sound des Radios wird man bald im Original nicht mehr hören können, am 4. September schickte das Deutschlandradio den einstmals stärksten Mittelwellen-Sender Europas in Berlin-Britz endgültig in Rente.

Der Motor der Innovation des Radios

Das Hörspiel war schon immer der Motor der Innovation des Radios. Das gilt nicht nur für das legendäre Stück von Orson Welles, sondern auch für das erste deutsche Hörspiel, „Zauberei auf dem Sender“ von Hans Flesch, dessen Erstausstrahlung sich 2014 zum 90. Mal jährt. Auf der umfangreichen und hochkarätig besetzten Tagung „Radio Zukunft“ in der Berliner Akademie der Künste (die in FK 29/13 ausführlich dokumentiert wurde), war die medientheoretische Anschlussfähigkeit dieses frühen Hörspiels denn auch mehrfach diskutiertes Thema. Ein anderes Thema dieser Tagung war die Psychodynamik sterbender Institutionen, über die der Psychologe Adrian Gaertner unter dem Titel „Letale Strategien“ referierte. Der Hessische Rundfunk (HR) hat den sehr erhellenden Vortrag, bei dem Insassen bestimmter Institutionen bestimmte Aha-Verhältnisse hatten, später als Hörspiel produziert.

Über das Radio hinaus in die „Choreography of Sound“ ging die internationale Tagung, mit der die ARD-Hörspieltage in Karlsruhe ihre 10. Auflage feierten. An Selbstreflexion mangelt es dem Radio und dem Hörspiel also nicht, ebenso wenig an Impulsen zur Innovation. Problematisch sind nicht die Leute, die ihr Tafelsilber stärken wollen wie eine Gardine, sondern die die letalen Strategien als Win-Win-Situationen schönreden wollen.

Ach ja, eins noch: Der WDR hat sang- und klanglos sowohl seine halbjährliche Hörspielbroschüre als auch sein 14-tägliches Radioprogrammheft beerdigt. Nicht, dass man es jemandem gesagt hätte. Erst kurz vor Weihnachten in der Vorberichterstattung zu Bastian Pastewkas „Sherlock-Holmes“-Verhörspielung „Der Hund der Baskervilles“ (Ursendung am 5. Januar 2014) kam heraus, dass der hörspielaffine Film- und Fernsehschauspieler immer schon gerne in der WDR-Hörspielbroschüre aufgetaucht wäre, die er seit den 1970er Jahren sammelt. Schlechtes Timing ist auch im Hörspiel tödlich. Stattdessen bekommt man jetzt als Alternative für die beiden eingestellten Publikationen ein Monatsheft des Senders, das um den schmalen Schrägstrich designt wurde, in dem die gesamte grafische Identität des WDR sich verkörpert.

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