Hörspiel des Monats 2026 – Die Jury

Auf Vorschlag des Deutschlandradios als gastgebendem Sender hat die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste (DADK) für das Hörspiel des Monats / des Jahres 2026 zwei Jurorinnen berufen:

Olga Grjasnowa, geboren in Baku, Aserbaidschan, verbrachte längere Auslandsaufenthalte in Polen, Russland, der Türkei, den USA und Israel. Sie hat bislang einen Essay und fünf Romane veröffentlicht, zuletzt 2024 „Juli August September“. Ihre Werke wurden in 15 Sprachen übersetzt, fürs Radio und die Bühne adaptiert und verfilmt. Sie ist Professorin für Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst in Wien.

 

Masha Qrella, geboren in Ost-Berlin, war Mitbegründerin der Instrumentalbands Mina und Contriva, bevor sie 2002 mit „Luck“ ihre Solo-Karriere als Singer-Songwriterin begann. Seitdem veröffentlichte sie solo und im Kollektiv zahlreiche Platten, darunter 2009 „Speak Low“ mit Neuinterpretationen von Broadwayklassikern von Löwe und Weill sowie 2021 „Woanders“, eine genreübergreifende Produktion mit Texten von Thomas Brasch. Sie tourt international und komponiert für Film, Theater und Hörspiel.

Seit 1977 werden die Hörspiele des Monats von einer unabhängigen Jury gewählt. Die Jury wird von den Sendern gemeinsam mit der Akademie bestimmt. In den Wettbewerb kommen die von den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland, dem Schweizer Radio (SRF) und dem Österreichischem Rundfunk (ORF) vorgeschlagenen Produktionen. Die Jury hört und beurteilt die eingereichten Hörspiele und wählt das interessanteste / bemerkenswerteste Hörspiel des Monats. Aus den zwölf ausgewählten Hörspielen wird seit 1987 das „Hörspiel des Jahres“ gewählt und in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt.

Das Hörspiel des Jahres 2025 wird im Rahmen der Leipziger Buchmesse am Freitagabend des 20. März 2026 ausgezeichnet. Juroren waren Laila Stieler und Sebastian Krumbiegel.

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