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  1. hoerspieltipps
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    Auch ich neh­me natür­lich wahr, dass das Hör­spiel auch im Radio schon bes­se­re Zei­ten erlebt hat. Im Grun­de kann man Meiß­ner daher nur zustim­men; Aller­dings klam­mert sei­ne Kri­tik in den o. a. Berei­chen posi­ti­ve Effek­te und die Ände­run­gen im Rezep­ti­ons­ver­hal­ten aus.

    Natür­lich ist es scha­de und bedau­er­lich, wenn sich Tra­di­tio­nen ändern. Man darf es natür­lich bekla­gen, wenn die Hör­spiel­bro­schü­ren weg­fal­len – auch ich mag sie und wür­de die­se ver­mis­sen. Ande­rer­seits darf man aber nach dem Nut­zen die­ser Bro­schü­ren fra­gen. Wer­den die­se wirk­lich gebraucht?

    Wenn ich als Hörer das Pro­gramm jeder Rund­funk­an­stalt ein­zeln in der jeweil­gen Publi­ka­ti­on nach­schla­gen müss­te, wäre ich arm dran. Der “rund­funk­po­li­ti­schen Föde­ra­lis­mus” wäre mir hier viel zu unbe­quem. Zu Zei­ten des rei­nen Funk­be­triebs war das über­schau­bar – man bekam sei­nen Hei­mat­sen­der und bei guter Wet­ter­la­ge auch noch den Deutsch­land­funk zu hören. Heu­te dürf­te der Groß­teil der Hör­spiel­hö­rer digi­tal unter­wegs sein, gönnt sich die Mög­lich­kei­ten Hör­spie­le via Inter­net zu hören, auf­zu­neh­men und down­zu­loa­den. Man fin­det hier viel beque­mer den Zugang zum Pro­gramm, da diver­se Anbie­ter das Radio­pro­gramm pas­send auf­ar­bei­ten. Von hoer­dat, pho­no­star bis zu mei­ner hoerspieltipps.net gibt es Mög­lich­kei­ten auf dem Lau­fen­den zu blei­ben. Selbst die ARD bie­tet einen Radio­hör­spiel­ka­len­der, der die Infor­ma­tio­nen bün­delt. Das mag der “lesen­den Öffent­lich­keit” nicht immer genü­gen, aller­dings hal­te ich den Per­so­nen­kreis, der die­se Publi­ka­tio­nen wirk­lich liest, für über­schau­bar.

    Auch bei den über­grei­fen­den For­ma­ten gibt es durch­aus auch posi­ti­ve Aspek­te. Gera­de beim Radio­tat­ort sehe ich – nach anfäng­li­cher Skep­sis – eine erfreu­li­che Ent­wick­lung. Zum einen ist der Radio­tat­ort mei­nes Erach­tens durch­aus ein Qua­li­täts­pro­dukt (gewor­den). Die Stof­fe wur­den und wer­den immer bes­ser und auch die Umset­zun­gen haben sich vom Kri­mi­ei­n­er­lei doch ange­nehm ent­fernt. Den Begriff “Offen­si­ve der Mit­tel­mä­ßig­keit”, wie Meiß­ner die Rei­he bezeich­net, hal­te ich für falsch, zumin­dest aber für zu stark über­zo­gen.

    Das Posi­tivs­te ist aber, dass der Radio­tat­ort die Leu­te zum Hör­spiel zurück­bringt. In den Rück­mel­dun­gen zum mei­ner Sei­te mel­den sich vie­le, die durch den Radio­tat­ort über­haupt erst ent­deckt haben, dass das Radio auch inter­es­san­te “hör­ba­re” Hör­spie­le bie­tet und sich nicht nur in eli­tä­rem Kunst­kram ergeht. Daher sehe ich den Radio­tat­ort als Wer­bung für das Medi­um und eben nicht als den Auf­takt zum Unter­gang.

    In die­sen Ein­zel­punk­ten kann ich der Kri­tik nicht zustim­men, ich hät­te sie an ande­ren Punk­ten fest­ge­macht.

  2. Eine, die Radio liebt.
    Eine, die Radio liebt. at | | Reply

    DANKE, Jochen Meiß­ner.

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